Technische Komponenten werden immer kleiner und leichter. Diese Fortschritte besitzen bereits mehr Einfluss auf unsere Tätigkeiten in der Natur als auf unseren Alltag im Büro. Ein sehr klares Beispiel wären die Lawinensuchgeräte, welche mittlerweile zur Standardausrüstung aller Skitouren-Geher gehören. Vor 20 Jahren existierte dieses zusätzliche Sicherheitsnetz einfach nicht. Die Weiterentwicklung der Technik erhöht aber nicht nur unsere Sicherheit in der Natur, sondern ebenso unseren Komfort im Outdoor-Bereich und verändert vielleicht sogar unser Verständnis von Nachhaltigkeit.

Von wärmenden Socken bis zum warmen Sitz

Schon vor einigen Jahren hat ein neuer Trend den gesamten Alpenraum im Sturm erobert. Damals kamen die ersten beheizten Socken auf den Markt. In Windeseile trugen zahlreiche Wintersportler diese neue Mode unter ihren Skischuhen und Wanderstiefeln. Mittels einem kleinen Akku am Bund der Socke können spezielle Fasern im Gewebe mit Energie versorgt werden und so den Fuß beheizen. Dieses Heizsystem am Fuße erwies sich schnell als derart praktisch, dass es sogar in kalten Nächten zu hause oder in Büros benutzt wurde. Durch das lange Sitzen konnten die Füße nämlich ebenso schnell abkühlen als auf dem Berg. Die Heizsocken vertreiben die Kälte und fördern die Durchblutung. Es handelte sich dabei um einen praktikablen Fortschritt in Sachen „smarter Kleidung“. Doch, um von intelligenter Kleidung zu smartem Sitzen zu kommen, war noch mindestens eine weitere Entwicklung notwendig.

Die Heizsocken wurden durch die Entwicklung der Lithium-Ion-Akkus ermöglicht. Diese neuen Energiespeicher können trotz geringem Gewicht extrem viel Energie speichern, da sie eine entsprechend hohe Energiedichte aufweisen. Durch den rapiden Anstieg der Leistungsfähigkeit dieser Akkus bot sich bald die Verwendung in Kleidung an. Jedes Jahr nimmt das Energiepotentzial dieser Akkumulatoren um grob 8 Prozent zu. Die praktische Umsetzung von tragbaren, beheizbaren, tragbaren Sitzen war also nur eine Frage der Zeit.

Die Produkte von Outchair setzen aber nicht nur auf Lithium-Ion-Akkus, sondern ebenfalls auf deren Weiterentwicklung, nämlich die Lithium-Polymer-Akkus. Diese Energiespeicher besitzen den Vorteil, dass sie auf vielerlei Arten verarbeitet werden können und eine längere Standzeit bieten. Gerade der zweite Punkt ist ein wesentlicher Vorteil für den Energiebedarf von Heating Pads und anderer Outchair Artikel.

Hinweis: Theoretisch könnten der Polymer-Akku sogar als dünne Fläche verarbeitet werden. Dies allein klingt schon ideal für eine Sitzfläche. Doch wegen der relativ hohen Empfindlichkeit dieser Akkus gegenüber Krafteinwirkungen, wurde auf diese Art der Verwendung noch verzichtet.

Der Mensch formt seine Umwelt

Allein diese Fortschritte (8 % Leistungssteigerung bzw. Li-Polymer-Akkus) zeigen anhand von Grundlagenforschung, wie wir als Mensch zunehmend unsere Umwelt an unsere Bedürfnisse anpassen können.

Zuerst klingt eine Anpassung der Umwelt nach einem invasivem Eingriff in natürliche Verhältnisse, wie etwa der Bau eines Staudamms. Als Gegenbeispiel werden oft die Ameisen und deren Bau angegeben, der ebenfalls Ihre Umwelt an Ihre Bedürfnisse anpasst.

Die neueste Wärme-Offensive, zu der alle Outchair Produkte, vom Bottom Heater über das Heating Pad bis zum Stadium Heater, gehören, geht sogar noch weiter. Wir verändern unsere Umwelt nur mehr temporär dort, wo wir uns befinden und das ohne bleibende Spuren zu hinterlassen. Dieser Grundsatz gilt leider noch nicht für jeden unserer Lebensbereiche, aber wir sollten unbedingt diesen Trend, der vom Outchair angeführt wird, im Auge behalten. Wir könnten uns viel öfter ein „Augmented Enviroment“ schaffen, dass all unseren Bedürfnissen entspricht, aber nur genau für den Zeitraum, in dem wir uns am entsprechenden Ort aufhalten. Dies könnte unsere Beziehung mit der Natur werden, wenn wir die technische Entwicklung in diese Richtung treiben. Outchair macht es gerade vor.

Hinweis: Diese Nachhaltigkeit spricht vor allem Personen an, die sich gerne in der Natur aufhalten und sie gerade deshalb bewahren wollen. Jäger oder Fischer wären zwei gute Beispiele, die instinktiv begreifen, dass nicht allzu sehr in den natürlichen Kreislauf eingegriffen werden darf, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Der Outchair schafft diesen Kompromiss oder Spagat (je nach Sichtweise) zwischen unserem Bedarf nach Wärme und Komfort und gleichzeitiger Nachhaltigkeit. Da rücken Vorteile, wie die Möglichkeit das Smartphone am Outchair mit Li-Polymer-Akku zu laden, fast schon in den Hintergrund.